JTL Shipping 2.0 einrichten – von der Umstellung bis zum ersten Etikett
Shipping 2.0 läuft nicht mehr in deiner Installation, sondern als App in der JTL Cloud – angebunden über den JTL Hub und eine Cloud-Verbindung zu JTL-Wawi. Ich richte dir das vollständig ein und konfiguriere alles, was dazugehört: Hub, Cloud-Verbindung, Versandverträge, Versandarten, Drucker und Testversand. Und ich begleite dich bei der Umstellung von JTL-ShippingLabels 1.0.
Daran hängt die Umstellung auf Shipping 2.0 am häufigsten
Shipping 2.0 ist kein Update, das sich nebenbei einspielen lässt. Es kommen Hub-Konto, Cloud-Verbindung, Versandverträge und eine neue Druckerlogik zusammen. An diesen Stellen bleiben Händler erfahrungsgemäß hängen.
GLS und DPD laufen auf eine Frist zu
GLS stellt seine alte Schnittstelle laut JTL zum 31.12.2026 ein, bei DPD wird die Abschaltung für Anfang 2027 erwartet. Die neuen, zertifizierten Anbindungen gibt es nur in Shipping 2.0 – wer wartet, versendet irgendwann nicht mehr.
Die JTL-Wawi-Version passt nicht
Shipping 2.0 setzt die Versionsreihe 2.0 voraus. Gleichzeitig rät JTL von einzelnen 2.x-Versionen ab. Wer auf gut Glück aktualisiert, landet schnell bei einer Version, die zwar neu ist, aber für den Versand nicht taugt.
Die Cloud-Verbindung kommt nicht zustande
Das Beta-Feature ist nicht freigeschaltet, die Verbindung zur JTL Cloud steht auf „nicht erreichbar“ oder die Anmeldung scheitert an der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ohne diese Verbindung passiert in JTL-Wawi gar nichts.
Zentrale Konditionen oder eigener Vertrag?
Beides ist möglich, beides hat Folgen für Preis und Edition. Ohne einen Blick auf die eigenen Sendungsmengen wird die Entscheidung aus dem Bauch getroffen – und später teuer korrigiert.
Versandarten passen nicht zusammen
Versandarten gibt es jetzt an zwei Stellen: in Shipping 2.0 und in JTL-Wawi. Beide müssen sauber verknüpft sein, und der Name aus Shipping 2.0 lässt sich später nicht beliebig ändern. Wer hier schludert, pflegt doppelt.
Es kommt einfach kein Etikett
Zwei Klassiker: Beim Ausliefern wurde der Versanddatenexport nicht ausgeführt, oder im Reiter „Shipping 2.0“ der Druckerverwaltung ist kein Drucker hinterlegt. In beiden Fällen sieht es aus, als würde der Druck schlicht ignoriert.
JTL Shipping 2.0 einrichten und konfigurieren – Schritt für Schritt
Ich gehe den Weg einmal komplett mit dir durch: von den Voraussetzungen über die Cloud-Verbindung bis zum Testversand mit echtem Etikett. Am Ende versendest du aus JTL-Wawi heraus, ohne dich durch die Dokumentation arbeiten zu müssen.
Voraussetzungen prüfen
Edition, JTL-Wawi-Version, Zugänge zum JTL-Kundencenter und Vertragsdaten deiner Versanddienstleister. Ich sage dir vorher, was fehlt – nicht mittendrin.
JTL Hub einrichten und verknüpfen
Registrierung im JTL Hub, Verknüpfung mit dem JTL-Kundencenter, damit Lizenzen und Vertragsdaten erkannt werden, und die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung inklusive sicher abgelegter Recovery-Codes.
Shipping Cloud in JTL-Wawi freischalten
Das Beta-Feature mit dem Schlüssel JTL.WAWI.ShippingCloud aktivieren und die Verbindung zur JTL Cloud herstellen, bis alle Einträge auf „verbunden“ beziehungsweise „erreichbar“ stehen.
Versandvertrag aktivieren
Entweder über die zentralen Versandverträge zu JTL-Konditionen oder mit deinem eigenen Vertrag beim Dienstleister. Ich erkläre dir den Unterschied anhand deiner Sendungsmengen, statt dir eine Variante zu empfehlen, die nur einfacher einzurichten wäre.
Versandarten anlegen und verknüpfen
Versandarten in Shipping 2.0 mit allen passenden Optionen anlegen, in JTL-Wawi gegenstellen und über den Versanddatenexport mit ShippingCloud verbinden. Benennung so, dass sie im Alltag eindeutig bleibt.
Drucker konfigurieren
Im Reiter „Shipping 2.0“ der Druckerverwaltung wird für jeden Dokumenttyp ein Drucker hinterlegt – Versandetikett auf den Labeldrucker, Auftragsbeleg auf A4. Ohne diese Zuordnung bleibt der Druck wirkungslos.
Zusatzfunktionen einrichten
Auf Wunsch richte ich die Funktionen ein, die Shipping 2.0 zusätzlich mitbringt: Sendungsübersicht, Trackingseite und Tracking-Widget, Benachrichtigungen per E-Mail und SMS, Adressvalidierung, Abholungen, Sendungsversicherung sowie Kartonage- und Adressvorlagen.
Testversand und Übergabe
Ein echter Testauftrag läuft einmal komplett durch: ausliefern, Versanddatenexport, Etikett, Sendungsnummer, Dokumenttyp. Erst wenn das sitzt, übergebe ich – und zeige dir und deinem Team den Ablauf am eigenen System.
Diese Ausgangslagen begegnen mir gerade am häufigsten
GLS- und DPD-Versender unter Zeitdruck
Du versendest über GLS oder DPD und weißt, dass die alte Anbindung ausläuft. Du willst die Umstellung erledigt haben, bevor sie zum Problem im Tagesgeschäft wird.
Neueinsteiger in Shipping 2.0
Du hast bisher ohne JTL-Versandlösung gearbeitet oder Etiketten in den Portalen der Dienstleister erzeugt. Jetzt soll der Versand direkt aus JTL-Wawi laufen – sauber aufgesetzt von Anfang an.
Angefangen und steckengeblieben
Hub-Konto steht, aber die Cloud-Verbindung meldet Fehler, die Versandart taucht in JTL-Wawi nicht auf oder es kommt kein Etikett. Ich steige dort ein, wo es klemmt, statt alles neu zu machen.
So läuft die Einrichtung von Shipping 2.0 ab
Vier Schritte, alles per Fernzugriff. Du musst nichts vorbereiten außer deinen Zugängen – den Rest übernehme ich und erkläre dir unterwegs, was gerade passiert.
Kostenloses Erstgespräch
Wir klären, mit welchen Dienstleistern du versendest, welche Edition und JTL-Wawi-Version du einsetzt und ob eine Umstellung ansteht oder eine Ersteinrichtung.
Voraussetzungen schaffen
Hub-Konto, Zwei-Faktor-Authentifizierung, passende JTL-Wawi-Version und die Vertragsdaten deiner Dienstleister. Ich sage dir genau, was ich von dir brauche.
Einrichten und konfigurieren
Cloud-Verbindung, Versandverträge, Versandarten auf beiden Seiten und die Druckerzuordnung – in einem Zug, ohne dass dein Tagesgeschäft stillsteht.
Testversand und Übergabe
Ein Testauftrag läuft komplett durch, bis Etikett und Sendungsnummer stimmen. Danach gehe ich den Ablauf mit dir durch und bleibe für Rückfragen erreichbar.
Was bei der Umstellung sachlich zu beachten ist
Die folgenden Angaben stammen aus der offiziellen JTL-Dokumentation zu Shipping 2.0 und ändern sich dort laufend. Vor einer Entscheidung sehen wir gemeinsam in den aktuellen Stand – ich sage dir nichts zu, was ich nicht belegen kann.
Alte Schnittstelle endet zum 31.12.2026
GLS stellt die bisherige Schnittstelle laut JTL zum Jahresende 2026 ein. Die neue, zertifizierte Anbindung als GLS Connected Partner gibt es ausschließlich in Shipping 2.0 – wahlweise mit eigenem Vertrag oder zu JTL-Konditionen.
Abschaltung der alten API Anfang 2027 erwartet
Die Anbindung läuft in Shipping 2.0 über die neue DPD-Meta-Schnittstelle. Den technischen Support für die alte Anbindung in JTL-ShippingLabels 1.0 hat JTL bereits zum 30.09.2026 beendet.
Keine Abschaltung, aber neue Services nur in 2.0
Für Hermes, Österreichische Post, UPS und ParcelOne ist laut JTL keine Abschaltung vorgesehen. Neue Funktionen erscheinen allerdings nur noch in Shipping 2.0 – die alte Lösung wird nicht weiterentwickelt.
Versenden zu JTL-Konditionen
Du aktivierst den Dienstleister in Shipping 2.0 und bestätigst die Bedingungen – ohne eigenen Vertrag. Verfügbar sind zentrale Konditionen unter anderem für DHL, DPD, UPS, Österreichische Post, ParcelOne, Spring GDS und Asendia; bei GLS beschränkt auf Shop2Shop.
Bestehende Konditionen weiternutzen
Hast du bereits einen Vertrag, hinterlegst du dessen Zugangsdaten. Nur mit eigenem Vertrag laufen unter anderem Hermes, DHL Express, FedEx, Chronopost, Post CH und die Deutsche Post Internetmarke. Welche Edition dafür nötig ist, prüfen wir vorab.
Angekündigte Erweiterungen
JTL führt DHL Freight und Amazon Shipping als „bald verfügbar“ mit eigenem Vertrag, zentrale Konditionen für Chronopost als „in Vorbereitung“. Fehlt dein Dienstleister, lässt er sich bei JTL melden und kann auf die Roadmap kommen.
Dein JTL Service Partner für die Umstellung
Ich bin seit 2007 selbstständig und seit über 10 Jahren ausschließlich auf JTL spezialisiert. Shipping 2.0 ist kein Nebenthema, sondern Teil dessen, was ich täglich mache.
Offizieller JTL Service Partner – kein Quereinsteiger
Ich bin JTL Service Partner und seit 2015 offiziell bei JTL gelistet. Du arbeitest nicht mit jemandem, der JTL „auch kann“ – sondern mit jemandem, der es täglich macht.
Direkter Draht – du redest immer mit mir
Kein Account-Manager, kein Ticket-Pingpong, kein Weiterdelegieren. Du erreichst mich direkt per Telefon, WhatsApp oder Mail – und bekommst schnelle, konkrete Antworten.
Ich arbeite mit der Quelle, nicht aus dem Gedächtnis
Shipping 2.0 ist jung, und JTL ändert Fristen, Editionen und Carrier-Listen laufend. Ich prüfe den aktuellen Stand in der offiziellen Dokumentation, statt dir eine Auskunft von vor drei Monaten zu geben.
Praxiserfahrung aus 200+ Projekten
Versand hängt selten allein am Versandmodul. Lager, Workflows, Packtisch, Druckvorlagen und Marktplätze spielen mit hinein – ich sehe das ganze System, nicht nur den Ausschnitt.
Erreichbar auch nach der Einrichtung
Wenn nach der Umstellung Fragen auftauchen oder ein weiterer Dienstleister dazukommt, bin ich dein Ansprechpartner – ohne Zwang zu einem Vertrag und ohne Warteschleife.
„Shipping 2.0 ist weniger ein Update als ein Umzug: Die Versandlogik wandert in die Cloud, JTL-Wawi wird angebunden. Wer das einmal sauber aufsetzt, merkt im Alltag nichts mehr davon. Wer es nebenbei versucht, sucht den Fehler oft an der falschen Stelle.“
Was rund um den Versand oft als Nächstes kommt
Ein sauber eingerichteter Versand wirkt sich auf den ganzen Ablauf im Lager aus. Diese Themen kommen regelmäßig dazu – jedes hat bei mir eine eigene Leistungsseite.
Fragen zu JTL Shipping 2.0
Die Fragen, die mir zur Umstellung am häufigsten gestellt werden – beantwortet anhand der offiziellen Dokumentation und meiner Praxis.
Was ist JTL Shipping 2.0 und was ändert sich gegenüber JTL-ShippingLabels 1.0?
Shipping 2.0 ist die Nachfolgelösung für JTL-ShippingLabels 1.0. Sie läuft nicht mehr als Bestandteil deiner lokalen Installation, sondern als App in der JTL Cloud, die du über den JTL Hub erreichst. JTL-Wawi wird über eine Cloud-Verbindung angebunden. Die neuen, zertifizierten Anbindungen an GLS und DPD gibt es laut JTL ausschließlich in Shipping 2.0. Dazu kommen Funktionen wie Sendungsübersicht, Trackingseite, Abholungen, Adressvalidierung und Sendungsversicherung.
Heißt die neue Lösung „JTL Shipping Cloud“?
Nein, und das sorgt regelmäßig für Verwirrung. Die App heißt Shipping 2.0 und läuft in der JTL Cloud, erreichbar über den JTL Hub. „Shipping Cloud“ begegnet dir in JTL-Wawi nur an einer Stelle: als Beta-Feature mit dem Schlüssel JTL.WAWI.ShippingCloud, über das du die Funktion freischaltest. Wenn du nach „JTL Shipping Cloud“ suchst, meinst du in aller Regel Shipping 2.0.
Welche Voraussetzungen brauche ich für JTL Shipping 2.0?
Laut JTL-Dokumentation brauchst du eine Registrierung im JTL Hub, Zugang zum JTL-Kundencenter, Zwei-Faktor-Authentifizierung per Authenticator-App, eine passende Edition sowie JTL-Wawi der Versionsreihe 2.0 mit Administrationsrechten. Hinzu kommen die Vertrags- beziehungsweise Zugangsdaten deines Versanddienstleisters, wenn du mit einem eigenen Vertrag arbeitest. Nicht jede 2.x-Version ist dabei empfohlen – JTL weist auf einzelne Versionen hin, die nicht eingesetzt werden sollten. Welche Version in deiner Umgebung passt, prüfe ich vorab.
Muss ich überhaupt auf Shipping 2.0 umstellen?
Das hängt davon ab, mit wem du versendest. Für GLS und DPD läuft die Umstellung auf eine Frist zu: GLS stellt seine alte Schnittstelle laut JTL zum 31.12.2026 ein, bei DPD wird die Abschaltung der alten API für Anfang 2027 erwartet. Den technischen Support für die alten GLS- und DPD-Anbindungen in JTL-ShippingLabels 1.0 hat JTL bereits zum 30.09.2026 beendet. Für andere Versanddienstleister gibt es keine Abschaltung, neue Services erscheinen aber nur noch in Shipping 2.0. Was für deinen Betrieb gilt, sehe ich mir im Erstgespräch an.
Welche Versanddienstleister kann ich in Shipping 2.0 nutzen?
JTL führt dazu eine eigene Carrier-Übersicht, die sich laufend ändert. Zum Zeitpunkt dieser Seite sind unter anderem DHL, DPD, GLS, UPS, Österreichische Post, ParcelOne, Spring GDS, Asendia und BRT Italy sowohl über zentrale JTL-Konditionen als auch mit eigenem Vertrag nutzbar. Nur mit eigenem Vertrag laufen unter anderem Hermes, DHL Express, FedEx, Deutsche Post Internetmarke, Chronopost und Post CH. Welche Dienstleister und Konditionen aktuell für dich verfügbar sind, prüfen wir gemeinsam anhand der offiziellen Übersicht.
Was ist der Unterschied zwischen zentralem Versandvertrag und eigenem Vertrag?
Beim zentralen Versandvertrag versendest du zu den Konditionen, die JTL mit dem Dienstleister ausgehandelt hat – du aktivierst den Dienstleister in Shipping 2.0 und bestätigst die Bedingungen. Beim eigenen Vertrag hinterlegst du die Zugangsdaten deines bestehenden Vertrags. Welche Variante möglich ist, hängt laut JTL von deiner Edition ab: Zentrale Verträge sind früher verfügbar, eigene Verträge erfordern eine höhere Edition. Welcher Weg für dich günstiger ist, lässt sich nur mit deinen Sendungsmengen beantworten.
Kann ich JTL-ShippingLabels 1.0 parallel weiternutzen?
Das hängt von deiner Edition und vom Versanddienstleister ab und hat sich im Lauf der Umstellung mehrfach geändert. JTL führt dazu einen eigenen Abschnitt zu Migration und Parallelbetrieb. Ich kläre deinen Fall vorab anhand der aktuellen Dokumentation, statt dir eine Pauschalauskunft zu geben – gerade hier lohnt sich der Blick auf den Einzelfall.
Warum entsteht bei mir kein Versandetikett?
Das sind fast immer dieselben beiden Ursachen. Erstens: Beim Ausliefern wurde der Versanddatenexport nicht ausgeführt – ohne ihn wird kein Etikett erzeugt. Zweitens: In JTL-Wawi ist unter Start/Drucker im Reiter „Shipping 2.0“ kein Drucker für den jeweiligen Dokumenttyp hinterlegt – dann wirkt der Druck, als würde nichts passieren. Beides prüfe ich bei der Einrichtung und beim Testversand ab.
Was kostet die Einrichtung von JTL Shipping 2.0 bei dir?
Ich rechne ausschließlich im Viertelstundentakt ab – du zahlst nur die Zeit, die tatsächlich anfällt, ohne Pauschale und ohne Kontingent. Den Aufwand bestimmen vor allem die Zahl deiner Versanddienstleister, ob du mit zentralen oder eigenen Verträgen arbeitest und wie viele Versandarten und Drucker eingerichtet werden müssen. Die Lizenzkosten für die Shipping-Editionen gehen direkt an JTL und stehen dort in der jeweils aktuellen Übersicht. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Arbeitest du auch mit Kunden außerhalb von Ratingen und NRW?
Ja, meine Kunden kommen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich arbeite ausschließlich remote – das macht es egal, ob du in Hamburg, München, Wien oder Zürich sitzt. Der Fernzugriff funktioniert genauso gut wie vor Ort.
Bereit für die Umstellung auf JTL Shipping 2.0?
Buche ein kostenloses Erstgespräch – dann sehen wir uns deine Versanddienstleister, deine Edition und deine JTL-Wawi-Version an und klären, was die Umstellung bei dir konkret bedeutet.